Service-oriented Architecture (SOA)

Schaubild zur Service-oriented Architecture in einer Geodateninfrastruktur.

Schauen wir uns den Fachbegriff "Service-oriented Architecture" einmal genauer an. Die diensteorientierte Architektur spielt bei einer GDI eine wichtige Rolle.

Diese Art des Aufbaus ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass innerhalb einer Geodateninfrastruktur unter anderem Interoperabilität und Skalierbarkeit sowie eine hohe Performance möglich sind.

Die Grafik erklärt die Funktionsweise einer SOA:

Ein Anbieter, auch "Service Provider" genannt, stellt seine webbasierten Dienste plattformübergreifend zur Verfügung und veröffentlicht die dazugehörigen Metadaten in einem Verzeichnis, dem sogenannten "Service Broker". Ein solches Verzeichnis ist ein Metadateninformationssystem in einem Geoportal. Der Nutzer, auch "Service Consumer" genannt, ist so in der Lage, die Dienste öffentlich zu finden und diese selbst zu nutzen - zum Beispiel indem er sie in seine eigene Geodatenanwendung einbindet.

Dieses Prinzip nennt man auch "Publish-Find-Bind-Muster".

Ein wichtiges Merkmal dieses Musters ist, dass hierbei über standardisierte Schnittstellen auf autonome Dienste zugegriffen wird.