Auswirkungen auf die kommunale Ebene

Auch in technischer Hinsicht muss vieles beachtet werden: So sind die von INSPIRE vorgegebenen Datenmodelle und Schnittstellen zur einheitlichen Aufbereitung und Nutzung von Geodaten umzusetzen. Parallel dazu ist es notwendig, entweder bereits existierende Anwendungen, zum Beispiel einen übergeordneten Geodatenkatalog, zu nutzen oder aber eigene Anwendungen gemäß den INSPIRE-Vorgaben selbst zu entwickeln. Auch Fragen zur optimalen Datenhaltung und Datenpflege müssen beantwortet werden. Dies betrifft auf kommunaler Ebene allerdings nur jene Geodaten-Themen, die in den drei Anhängen der INSPIRE-Richtlinie benannt sind. Beispiele hierfür sind Gebäude, Bodenutzung, landwirtschaftliche Anlagen und Demografie.